Ein kurzer Überblick über die Geschichte von Wikis

Die Abkürzung Wiki steht für „WikiWikiWeb“. Der Begriff Wiki stammt vom Hawaiischen Wort „Wiki“, das so viel wie schnell bedeutet. Die Verdopplung „Wiki Wiki“ bedeutet somit sehr schnell, flink.

Wikis wurden erst in Verbindung mit dem Internet (Word Wide Web) populär. Die Vorläufer sind bis in die 1970er Jahre zurückzuführen - zum Beispiel auf das 1972 an der Carnegie-Mellon University entwickelte ZOG-Datenbanksystem. Die Ideen zu Wikis ähneln dem Konzept des Internets (World Wide Webs) von Tim Berners-Lee Anfang der 1990er. Er stellte sich vor, dass Informationen online immer sofort verfügbar und editierbar sein sollten. Das ZOG-Datenbanksystem wurde 1981 zum Knowledge Management System (KMS) weiterentwickelt durch Donald McCracken und Robert Akscyn. Eine andere Weiterentwicklung des ZOG-Datenbanksystems war der Document Examiner, der von Janet Walker 1985 entwickelt wurde. Dieses wurde noch im gleichen Jahr durch die Firma Xerox zum Note Cards-System weiterentwickelt. 1987 entstand daraus das HyperCard-System von Apple. Aus dem HyperCard-System entwickelte Ward Cunningham das WikiWikiWeb.

Das wahrscheinlich erste Wiki wurde vom Software-Programmierer Ward Cunningham im Jahre 1995 entwickelt mit dem Zwecke der Wissensverwaltung. Er veröffentlichte es am 25. März 1995 im Internet. Die wahrscheinlich erste Adaption des Wiki-Prinzips nach Cunningham war das CoWeb von Mark Guzdial im Jahre 1997.

Bereits kurze Zeit nach der Veröffentlichung des WikiWikiWebs durch Cunningham entstanden diverse Ableger bzw. Kopien der Software. Die Nutzer nahmen das System gern an und es entwickelte sich zu einem Instrument der Kommunikation und Organisation unter Entwicklern.

Wirklich populär, auch in der breiten Masse, wurden Wikis durch die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Zwischen 1999 und 2000 entstand die Idee zu Wikipedia bzw. einer Internet-Enzyklopädie innerhalb der Wände der Firma Bomis in den USA. Diese veröffentlichten das Nupedia-Projekt im Jahre 2000, das jedoch schleppend voranging, da die einzelnen Einträge auf dem Peer-Review-Prozess basierten und somit langwierig waren. Die Weiterentwicklung von Nupedia war Wikipedia, das am 15. Januar 2001 veröffentlicht wurde. Diese Enzyklopädie entwickelte sich schnell zu einem Erfolg und noch im selben Jahr wurden weitere Seiten in anderen Sprachen veröffentlicht. Wikipedia gehört heute zu einer der meistbesuchten Websites überhaupt.

Der Nutzen von Wikis wurde in der Softwareentwicklung erstmalig präsent, denn gerade dort ist ein effektives Wissensmanagement in einem kollaborativen Umfeld essentiell. Besonders geeignet ist dafür die Wiki-Software Confluence. Beispiele für den Nutzen von Wikis sind: Erstellung von Dokumentationen, Verwaltung von Fehlern in einer Software, Koordination von Team-Mitgliedern bzw. Kollegen. Besonders hilfreich waren Wikis im Bereich der Open-Source-Software, da die einzelnen Entwickler weltweit an der Software arbeiteten und sich nicht gemeinsam an einem Ort befanden.

Artikelseiten

Auf Artikelseiten können Inhalte dargestellt werden, die für Nutzer sichtbar sein sollen. Ein Artikel innerhalb eines Wikis kann durch hilfreiche Bilder, Audiodateien, Tabellen oder beispielsweise PDFs ergänzt werden und die Inhalte verständlicher machen.

Diskussionsseiten

Auf Diskussionsseiten können die Autoren der Seiten über Inhalte oder Verbesserungsvorschläge zur Artikelseite diskutieren.

Confluence als Wiki-Software

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