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Kollaborative Softwareentwicklung

Zum Begriff der kollaborativen Softwareentwicklung

Der Begriff kollaborative Softwareentwicklung setzt sich auf den Wörtern kollaborativ und Softwareentwicklung zusammen. Der Begriff „kollaborativ“ floß in den deutschen Sprachgebrauch während des zweiten Weltkriegs ein. Damals bezeichnete man damit die Zusammenarbeit der übergelaufenen Franzosen mit den deutschen Besetzern, also ein negativ behafteter Begriff für die feindliche Zusammenarbeit. Im heutigen Sprachgebrauch wird kollaborativ nicht mehr negativ genutzt und ist eher auf die ursprüngliche Wortherkunft aus dem lateinischen (collaborare) für zusammenarbeiten zurückzuführen.

Der Begriff „Softwareentwicklung“ beinhaltet die Erzeugung von (IT-)Software, der Planung und Erstellung von zugehörigen Datenstrukturen und der Inbetriebnahme eines Softwaresystems. Der Begriff „kollaborative Softwareentwicklung“ spricht also von einer gemeinschaftlichen Softwareherstellung.

Kollaborative Software, auch als Groupware bezeichnet, ist eine Software, die die Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe über zeitliche und räumliche Distanzen hinweg unterstützt. Dies kann beispielsweise Software im Bereich des Projektmanagements, Software für Content-Management oder im Bereich der gemeinsamen Quellcodeentwicklung sein.

 

Der Inhalt eines Tickets unterscheidet sich gegebenenfalls je nach genutzter Software und je nach Art. Einige Elemente haben sie jedoch gemein:

  • Eine fortlaufende, eindeutig identifizierbare Ticketnummer
  • Datum und Uhrzeit
  • Daten des Ticket-Erstellers (Name, Adresse, Telefonnummer, Email)
  • Priorität / Dringlichkeit
  • Problembeschreibung / Wunsch
  • Verlauf der bisherigen Aktivitäten (Was wurde durch welchen Bearbeiter wann erledigt)
  • Status des Tickets (offen, zugeordnet, in Bearbeitung, erledigt)

Dies ist hilfreich zur Etablierung von Service-Level-Agreements (SLAs), die einen gewissen Standard an Bearbeitungszeit vorgeben. Durch die kontinuierliche Bearbeitung von Tickets und deren Lösung kann außerdem eine Wissensdatenbank angelegt werden, die Nutzern bei häufig auftretenden Problemen sofortige Hilfestellung geben kann ohne auf eine Ticket-Lösung zu warten.

Eine moderne Helpdesk-Software kann häufig mit anderen Softwares oder Tools verknüpft bzw. integriert werden, wie z. B. auch Jira Service Desk. Dadurch wird zum Beispiel die Integration in eine Projektmanagement-Software oder die Verknüpfung mit einem Unternehmens-Chatprogramm möglich.

Aktuelle Anforderungen

Die heutigen Anforderungen der Arbeitswelt im Rahmen der Globalisierung bedingen häufig, dass Teammitglieder bzw. Arbeitskollegen räumlich voneinander getrennt sind. Zum Beispiel kann ein Teammitglied seinen regulären Arbeitsplatz in Deutschland haben und ein anderes regulär in Indien sitzen. Ein weiterer Kollege ist ständig auf Dienstreisen und befindet sich jede Woche an einem anderen Ort dieser Welt. Ein weiterer Faktor ist die Spezialisierung auf bestimmte Themengebiete: so kann ein Mitarbeiter spezialisiert sein auf bestimmte Fehlerbehebungen und ein anderer auf die Leitung eines speziellen Projekts. Es gibt also räumliche, zeitliche und organisatorische Faktoren, die im Rahmen einer Zusammenarbeit eine Rolle spielen. Diese Kollegen müssen aber trotz aller Widrigkeiten in der Lage sein, ihren Job im Team erfolgreich umzusetzen. Dafür gibt es diverse Kollaborations- Softwares, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit über Entfernungen hinaus ermöglichen.

Im Rahmen einer Zusammenarbeit gibt es weitere Faktoren, die mit einbezogen werden müssen. Zum einen gibt es soziotechnische Aspekte wie beispielsweise die bereits vorhandenen Arbeitsgruppen. Zum anderen gibt es methodische Aspekte wie ein verwendetes Prozessmodell. Letztlich gibt es im Bereich der Softwareentwicklung noch softwaretechnische Aspekte wie die verwendeten Kollaborationswerkzeuge (z.B. die Software Bitbucket).

Dimensionen der kollaborativen Softwareentwicklung

  • Organisatorische Faktoren (intra- oder interorganisatorisch)
  • Räumliche Verteilung (lokal oder verteilt)
  • Zeitliche Verteilung (synchron oder asynchron)
  • Richtung (horizontale Kollaboration: innerhalb einzelner Prozesse und Wertschöpfungsstufen; vertikale Kollaboration: stufenübergreifende Kollaboration)
  • Intensität (niedrig und hoch)

Die oben genannten Dimensionen in unterschiedlicher Kombination ergeben verschiedene Ansätze zur teambasierten kollaborativen Softwareentwicklung. Diese Ansätze sind: Extreme Programming, Team Coordination Strategies, Work Team Diversity, Virtual Teams und Distributed Teams. Mehr hierzu: Arbeitspapier der Universität Mainz zum Thema "Ansätze zur kollaborativen Softwareerstellung".

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