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Von Lerchen und Eulen

Von Lerchen und Eulen

Die Techniker Krankenkasse unterstützt uns als Partner im Gesundheitsmanagement regelmäßig und hat für uns aktuell die Fortsetzung unseres Pix-Gesundheitstages, der im vergangenen Herbst stattfand, organisiert. Herr Pagelsdorf (Ernährungswissenschaftler und Initiator des NutriVille® Instituts) hielt erneut einen interessanten und praxisnahen Vortrag, dieses Mal ausschließlich zum Thema „Schlaf“. Während "Lerchen" geborene Frühaufsteher sind und in den frühen Morgenstunden bereits kraftvoll und effektiv arbeiten können, schlafen "Eulen" lieber aus und sind oft bis spät in die Nacht im Einsatz.

Fürsorgliche Arbeitgeber tun folglich gut daran, ihren Mitarbeitern eine individuelle und flexible Arbeitszeitgestaltung zu gewähren. So können optimale Ergebnisse erzielt und glückliche Mitarbeiter erhalten bzw. gewonnen werden. Genau wie die Schlafdauer wird auch der individuelle Zu-Bett-geh-Zeitpunkt durch die Gene bestimmt. Wer genügend schläft, hat ein geringeres Risiko an Diabetes zu erkranken oder übergewichtig zu werden. Nach 20 h Schlafmangel leidet die Reaktionszeit genauso wie bei einem Alkoholgehalt im Blut von 0,5 Promille. Darüber hinaus wirkt sich Schlafmangel auf die Konzentration aus und erhöht zudem die Risikobereitschaft, Autofahren kann hier schon zum gefährlichen Wagnis werden.

Wir lernten etwas über die Gehirnaktivität während des Schlafens, räumten mit Mythen und Vorurteilen auf und erhielten wertvolle Tipps, die uns zukünftig besser schlafen lassen. Begleitet wurde der kurzweilige Vortrag mit gewohnt leckeren und gesunden Snacks. Ergänzend zum theoretischen Teil gab es die Möglichkeit an einer 20 minütigen „Pupillographie*“ teilzunehmen, bei welcher mittels einer Spezialmessbrille Pupillenschwankungen präzise gemessen wurden. Spezielle Indices führten letztlich zur Bewertung von „Wachheit“ bzw. „Tagesschläfrigkeit“. Aus den Ergebnissen wurden in der Einzelberatung dann individuelle Empfehlungen zur Stressbewältigung unter besonderer Berücksichtigung der „Schlafhygiene“ abgeleitet (Tagesschläfrigkeit, Durchschlafstörungen, Schichtarbeit).

Zusammengefasst: Ein äußerst lehrreicher Tag, der erneut vor Augen hielt, wie wichtig der nächtliche Schlaf ist und welche Auswirkungen er auf unseren Körper, aber auch auf unser Gemüt hat. Auf die Frage, ob es die perfekte Einschlafmethode oder eine Mindestvorgabe für die Schlafmenge gibt, lautete die Antwort nach diesem Tag voller wissenschaftlicher Erkenntnisse ganz klar „Nein“. Jeder muss für sich selbst ganz individuell herausfinden, was ihn am besten in den Schlaf wiegt und wieviel Schlaf er nun wirklich benötigt. Was man aber generell als Fazit ziehen kann, ist: Wer abends Stress vermeidet und sich einem entspannten Abendprogramm widmet, schafft die perfekte Grundlage für einen erholsamen Schlaf. Und sonst? Eulen bevorzugen den Abend, Lerchen den Morgen und zusammen bilden Sie das starke Team der Pix!


Sicherheit geht vor!
Was für eine Überraschung!
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