AtlasCamp 2015 in Prag

AtlasCamp 2015 in Prag

Wie in fast jedem der vergangenen Jahre – es fehlt lediglich das erste AtlasCamp 2008 — war die Pix Software GmbH wieder auf dem AtlasCamp vertreten um die neuen Entwicklungen zu verfolgen, in diesem Jahr durch Arne Schirmacher, Martin Mintal und mich.
Was hat mich in diesem Jahr am meisten beeindruckt?

Allgegenwärtig war die Diskussion um den neuen Add-on-Typ „Atlassian Connect“, der im letzten Jahr eingeführt wurde. Add-ons dieses Typs können sowohl in der Cloud, als auch bei Installationen auf dem eigenen Server verwendet werden. Der wesentliche Unterschied zu den Vorgänger-Add-Ons vom Typ „Plugin System 2“ ist, dass der ausführende Code nicht mehr im JIRA Server läuft (ggf. mit  clientseitig ergänzendem JavaScript), sondern dass das für das Connect-Add-on JIRA-seitig nur noch ein Container bereitgestellt wird. Dieser kommt dann entweder mit clientseitigem JavaScript Code aus, oder erhält ggf. seine Berechnungen von einem Dienst des Add-on-Anbieters.

Ganz klar zu erkennen ist, dass Atlassian in „Atlassian Connect“ das Modell der Zukunft für die Erweiterung von JIRA- und Confluence sieht. Die REST API wird weiter ausgebaut und gepflegt, u.a. auch, um „Atlassian Connect“ zu unterstützen. Die SOAP API wird nicht mehr weiter entwickelt.

Neben dieser wesentlichen Änderung hat mich der Beitrag von Emma Jane Hogbin Westby mit dem Titel „Reverse engineering people“ interessiert. „Was mag sich dahinter verbergen?“ habe ich mich gefragt, und bin dann überrascht worden von folgendem: Es ging um die Empathie, die Fähigkeit, die Situation und Gefühle einer anderen Person zu verstehen, sich in diese hineinversetzen und dadurch auf diese dann eingehen zu können.
Wie macht man das? Durch genaues Zuhören, durch Wiederaufnehmen eines Fadens aus einem vorhergehenden Gespräch. Durch den Willen, den anderen in seinen Bedürfnissen verstehen und nachempfinden zu wollen, und sich in die Position des anderen zu versetzen. Den anderen Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Wofür ist es wichtig, sich im Softwareumfeld mit solchen Themen zu beschäftigen? Die Antwort ist:
Software wird für Menschen gemacht. Menschen, die in Teams zusammen arbeiten und Tag für Tag die Atlassian Software nutzen. Und das ist ein Schwerpunkt in der Philosophie Atlassians als Hersteller von Software für Menschen, für Teams.

 

Autor: Joachim Marwinski, Pix Software GmbH, Juni 2015

Die Pix macht mit beim CHECK IN Berufswelt 2015
Ein voller Erfolg - CHECK IN Day 2015
nach oben
Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok